Voraussichtlich nach Ostern werden wir in unserer Praxis impfen können.

Vorbehaltlich des kommenden Impferlasses sollen Hausärztinnen und Hausärzte in dieser ersten Phase gemäß der Priorisierungsvorgabe durch die Coronaimpfverordnung zunächst nur die eigenen chronisch kranken Patient*innen der Gruppe 2, außerdem immobile Patientinnen und Patienten im Rahmen des Hausbesuchs und über 80 Jährige impfen.

Chronisch kranke Patient*innen mit Anspruch auf eine Impfung in der Priorisierungsgruppe 2 haben:

  • Personen mit Trisomie 21
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen
  • Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40) 

Bislang gibt es keine Angaben darüber, ob wir über die Personengruppe mit Vorerkrankungen nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV hinaus weitere Gruppen (wie z.B. Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren) impfen können. Sollte es möglich sein, so hängt es weiterhin von der uns zur Verfügung stehenden Impfstoffmenge ab, ob wir weiteren Personen ein zeitnahes Impfangebot machen können.

Impfwunsch in unserer Praxis?

Sie können sich über nachfolgenden Check-In-Fragebogen für eine Impfung in unserer Praxis anmelden.

Anmeldung Impfung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV

Jeden Montag werden wir (hoffentlich) Impfstoff erhalten. Einen Arbeitstag zuvor sollen wir über die Menge und den zu erwartenden Impfstoff informiert werden.

Anschließend werden wir per E-Mail nach aktuellen Prioritätsvorgaben Impfeinladungen verschicken. Sollten diese nicht bis Sonntag 15:00 Uhr bestätigt worden sein, erfolgt die automatische Stornierung und die Einladung weiterer Patient*Innen. 

Eine Verschiebung des Termins ist nur aus gesundheitlichen Gründen möglich!

Grundsätzlich besteht keine Impfstoffwahl. Bei ärztlich attestierter Unverträglichkeit gegen einen Impfstoff, muss die Impfung mit einem alternativen Impfstoff aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit ggf. zu einem späteren Impfzeitpunkt erfolgen.

Sollten Sie eingehendere Fragen zu Ihrer Impfung haben, so können wir diese nicht bei Ihrem Impftermin besprechen. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Telefontermin. Sollte dieser vor Ihrem Impftermin nicht mehr zu realisieren sein, so müssen wir den Impftermin verschieben.

Folgeimpftermine erhalten Sie in den Tagen nach Ihrer Impfung per Mail.

Kontaktpersonen von Schwangeren?

Bislang gibt es keinen Erlass, der regelt, wer diese Personengruppe impfen soll. Da neben Hausärzt*Innen auch Gynäkolog*Innen bevorzugt mit Impfstoff nach Ostern beliefert werden sollen und Schwangere nicht geimpft werden dürfen, ist zu vermuten, dass diese Impfungen in den gynäkologischen Praxen stattfinden.

Egal, wo die Impfung für diesen Personenkreis durchgeführt wird, benötigen Sie 2 Dinge:

  • Ärztliche Bescheinigung über die Schwangerschaft
  • Formlose Bescheinigung der Schwangeren über Ihre 2 Kontaktpersonen

Kontaktperson von Pflegebedürftigen?

Grundsätzlich ist es die Aufgabe des den Pflegebedürftigen betreuenden Hausarztes, die Kontaktpersonen (maximal 2) zu impfen. Sollte es einfacher sein, sich in unserer Praxis impfen zu lassen, so benötigen wir auch hier 3 Dinge:

  • Formlose Bescheinigung des Pflegebedürftigen
  • Kopie/Bescheinigung des Pflegegrades
  • Kontaktadresse des betreuenden Hausarztes

Der Rhein-Sieg-Kreis bietet seinen Bewohnern ein Sonderkontingent für Angehörige von Pflegebedürftigen und Schwangeren an. Wenn Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen wollen, dann sollten Sie die o.g. Unterlagen an das Gesundheitsamt in Siegburg senden. Genauere Informationen erhalten Sie dort.

Bitte sehen Sie von telefonischen und Anfragen per Email ab!
Wir benötigen unsere Telefonleitung für akut erkrankte Patient*Innen.