2. Booster für gesundheitlich besonders gefährdete Personen sinnvoll?

Sie gehören als über 70 Jahre alter Mensch zur Gruppe gesundheitlich besonders gefährdeter Personen und fragen sich, da Ihre Auffrischung länger als 3 Monate her ist, ob Sie sich den RKI-Empfehlungen folgend, erneut impfen lassen oder auf den angepassten Impfstoff warten sollen? Berücksichtigen Sie 3 wichtige Fakten bei Ihrer Entscheidung:

  1. Das Omikron-Virus verbreitet sich derzeit massiv bei schulpflichtigen Kindern und überträgt sich gerade in die Elternjahrgänge. Die über 70 jährigen sind NOCH verschont. Da der Frühling aber noch nicht erreicht ist, wird das leider nicht so bleiben (s. Zahlen aus den USA).
  2. 3 Monate nach Ihrer Boosterung habe Sie noch einen >90% igen Schutz gegen eine symptomatische Erkrankung mit Delta , aber nur noch einen 40-50% igen Schutz vor einer symptomatischen Erkrankung mit einer der Omikron Varianten.
  3. Es ist aktuell ungewiss, ob der auf Omikron angepasste Impfstoff im März kommt.

Zum gesundheitlich gefährdeten Personenkreis zählen:

  • Menschen ab 70 Jahre
  • BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem Risiko für einen schwerenKrankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Kontakt zu PatientInnen und BewohnerInnen)

Personal in medizinischen Einrichtungen und Einrichtungen der Pflege sollen die zweite Auffrischimpfung frühestens sechs Monate nach dem ersten Booster erhalten. 

Wir raten allen Personen über 18 Jahren zu einer Auffrischimpfung (Booster) bereits 3 Monate nach abgeschlossener Grundimmunisierung oder durchgemachter Infektion.

Eine Boosterimpfung für unter 18jährige wird aktuell nicht empfohlen!

Unter 30jährige werden mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer geimpft. Bei über 30jährigen behalten wir uns bei sehr hoher Nachfrage eine Wechsel auf den mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna vor.

Frühestens 4 Wochen nach der Impfung mit dem Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson rät die STIKO zu einer ergänzenden Impfung mit einem mRNA Impfstoff.

Eine Anmeldung ist ausschließlich über unsere Homepage möglich. Aktuell können wir Ihnen bei fast allen Anmeldungen eine Impfung innerhalb einer Woche ermöglichen.

Eine Omikron-Infektion nutzt Ungeimpften nicht, einen guten Immunschutz gegen die anderen Varianten aufzubauen.

Die Wartezeit ist Ihnen zu lang?

Die Stadt Bonn veröffentlich auf Ihrer Homepage Termine für offene Impfaktionen und Facharztpraxen die beim Impfen helfen.

Sie sind nicht Patient:In unserer Praxis?

Über Onlinetermin können Sie kurzfristig zur Verfügung stehende freie Impfstoffkontingente buchen.

Wie erfahren Sie von Ihrem Impftermin?

Die Bearbeitung Ihrer Anmeldung dauert wenige Tage. Anschließend werden Sie per E-Mail eingeladen. Sollten Sie diese nicht innerhalb von 24 Stunden bestätigen, erfolgt die automatische Stornierung und die Einladung weiterer Patient:Innen. 

Eine Verschiebung des Termins ist nur aus gesundheitlichen Gründen möglich! Kurzfristige Absagen führen leider zur Entsorgung des Impfstoffs.

Folgeimpftermine erhalten Sie in den Tagen nach Ihrer Impfung per E-Mail.

EU-COVID-Zertifikat

Das EU-COVID-Zertifikat erhalten Sie nach Ihrer Impfung automatisch per E-Mail.

Übertragung von Impfungen in Ihren Impfausweis

Grundsätzlich können wir Ihre Impfung(en), in Ihren Impfausweis übertragen oder in einem neuen Impfausweis zusammenführen. Voraussetzung hierfür ist, dass alle erforderlichen Angaben im Impfdokument enthalten sind. Die Übertragung ist, bis auf die Corona-Schutzimpfung, kostenpflichtig und wird nach Zeitaufwand in Rechnung gestellt.

Bitte sehen Sie von telefonischen und Anfragen per E- Mail ab!
Wir benötigen unsere Telefonleitung für akut erkrankte Patient:Innen.