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Corona

Sobald Sie Symptome eines grippalen Infektes (egal welcher Schwere) zeigen, werden Sie als Verdachtsfall eingestuft und müssen separat behandelt werden. Der vereinbarte Termin ist dann hinfällig. Nehmen Sie telefonischen Kontakt auf und kommen Sie nicht in die Praxis.

Auch nach negativem Abstrich und einem persönlichen Konsultationswunsch bei noch bestehenden Symptomen ist eine telefonische Anmeldung erforderlich!

Abstriche von Reiserückkehrern, Kontaktpersonen und bei Warn-App-Meldungen werden bevorzugt im Auto oder vor unserer Praxis gewonnen.

Ca. 95% aller Nasen-Rachenabstriche, die von unserer Praxis auf freiwilliger Basis durchgeführt werden, fallen in die Zuständigkeit der ÖGD, Land bzw. Bund. 5% sind Abstriche von symptomatischen Patienten, die zwar in unseren Aufgabenbereich fallen, zum Schutz unserer Patienten aber an die Diagnostikzentren abgegeben werden.

 

Wo kann ich mich auf Corona testen lassen?

Hier erfahren Sie, wie Sie sich auf Corona testen lassen können, wer zuständig ist und wer die Kosten trägt. Bitte beachten Sie, dass unsere Praxis nur Testungen für unsere Patienten anbietet!

Zuständigkeit: Krankenkasse

Kriterien:

  • Schwere Symptome der oberen Atemwege (z.B. Bronchitis, Pneumonie)
  • Fieber > 38,5
  • Gestörter Geruchs- oder Geschmackssinn
  • Deutliche Verschlechterung eines seit Tagen bestehenden leichten Infektes
  • Grippaler Infekt UND
    • Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe
    • Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus
    • nach Veranstaltung wo die AHA+L Regeln nicht eingehalten wurden
    • während Symptomatik Kontakt zu vielen Personen

Wo testen lassen:

  • Diagnostikzentren (auch als Hausbesuch möglich)
  • in Ausnahmefällen nach Voranmeldung auch in unserer Praxis

Bitte beachten Sie: Wir können Sie in den Diagnostikzentren nur per Fax anmelden. Die Möglichkeit einer telefonischen Kontaktaufnahme besitzen auch wir nicht. Daher bei Rückfragen bitte an die Hotline der Stadt Bonn wenden.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland

Zuständigkeit: Bundesamt für soziale Sicherung – Gesundheitsamt (Stand 17.1.2021)

Reiserückkehrer die sich in den letzten 10 Tagen in einem Risikogebiet  aufgehalten haben, sind verpflichtet sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben und eine Einreisetestung durchführen zu lassen (auch anerkannt, wenn maximal 24 Stunde vor Einreise durchgeführt).
Nach der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 13.1.2021 sind Einreisende aus Gebieten, die besonders hohe Inzidenzen aufweisen (Hochinzidenz-Gebiet) oder in denen besonders ansteckende Virusvarianten verbreitet sind (Virusvarianten-Gebiet), müssen sich bereits vor Einreise (maximal 48 Stunden) testen lassen und einen entsprechenden Nachweis mit sich führen.

Die Quarantäne gilt bei negativem Test 10 Tage und kann frühestens 5 Tage nach Einreise durch einen weiteren Test verkürzt werden. Test-Kosten sind vom Reisenden zu tragen.

Vor Einreise nach Deutschland aus einem Risikogebiet sind Sie seit dem 8. November 2020 verpflichtet sich digital anzumelden und den Nachweis darüber 10 Tage mitzuführen.

Digitale Einreiseanmeldung

Weitere Informationen auf der Homepage des Gesundheitsministeriums NRW

Reiserückkehrer aus einem inländischen Risikogebiet

Zuständigkeit: Bundesamt für soziale Sicherung – Gesundheitsamt

Es besteht nur ein Anspruch auf eine Testung, wenn das Gesundheitsamt Bonn dies veranlasst.

 

Nach den Osterferien können sich Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen weiterhin auf das Coronavirus (Schnelltest) testen lassen. Sollte der Schnelltest positiv ausfallen, so folgt unmittelbar ein weiterer genauerer Abstrich (PCR) und der/die Beschäftigte muss sich in Quarantäne begeben.

Der Zeitpunkt ist frei wählbar. Eine Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich und kann auch online erfolgen.

Zuständigkeit: Ministerium für Arbeit/Gesundheit/Soziales – Gesundheitsamt

Kriterien: Berechtigungsschein durch den Arbeitgeber (Ohne, auch wenn vergessen, können wir leider keinen Abstrich durchführen), keine Symptome

Wo testen lassen: In unserer Praxis

Zuständigkeit: Öffentlicher Gesundheitsdienst – Gesundheitsamt

Kriterien: Demonstration der Corona-Warn-App Meldung

Wo testen lassen:

  • In unserer Praxis

Vor Aufnahme in REHA, Pflegeheim, Hospitz etc. oder vor ambulanten Operationen

Zuständigkeit: Öffentlicher Gesundheitsdienst – Gesundheitsamt

Für Patienten unserer Praxis, können wir im Auftrag des ÖGD (Gesundheitsamt) tätig werden.

Voraussetzung ist, dass Sie keine Symptome aufweisen.

Nach Eingang des Ergebnisses erhalten Sie von uns eine Bescheinigung.

Kontaktpersonen eines nachweislich an Corona Erkrankten

Zuständigkeit: Öffentlicher Gesundheitsdienst – Gesundheitsamt

Grundsätzliches

  • Wer sich einem PCR-Test unterzogen hat, weil er Erkältungssymptome aufweist oder mit einem Schnelltest positiv getestet worden ist, muss bis zum Vorliegen des (negativen) Ergebnisses in Quarantäne.
  • Infizierte Personen sind zudem verpflichtet, ihre engen Kontaktpersonen der letzten vier Tage vor Durchführung des Tests zu informieren. Das Ministerium rät darüber hinaus allen informierten Kontaktpersonen, die nicht als Haushaltsangehörige ohnehin automatisch in Quarantäne sind, sich soweit wie möglich selbst zu isolieren und mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen. Das Gesundheitsamt entscheidet dann im Einzelfall über die Dauer der Quarantäne.
  • Personen mit einer per PCR-Test (nicht Schnelltest) nachgewiesenen Corona-Infektion müssen sich automatisch in Quarantäne begeben. Die Quarantäne beginnt direkt mit Erhalt des Testergebnisses und nicht erst, wenn man einen besonderen Quarantänebescheid erhält. Die Quarantäne endet frühestens nach zehn Tagen (s.u.). Voraussetzung hierfür ist, dass seit mindestens 48 Stunden vorher keine Krankheitssymptome mehr erkennbar sind.
  • Personen, die mit infizierten Personen im gleichen Haushalt leben, müssen ebenfalls direkt und automatisch in Quarantäne. Diese Quarantäne dauert 14 Tage, kann (s.u.) aber verkürzt werden, wenn nach zehn Tagen ein Schnelltest oder ein PCR-Test durchgeführt wird und das Ergebnis negativ ist. Sollten während der Quarantänezeit Symptome auftauchen, sollte umgehend Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen werden.

 

Gesundheitsamt Bonn (Stand 24.12.2020)

  • Kontaktverfolgung und Testanordnung erfolgen ausschließlich über das Gesundheitsamt Bonn.
  • Aktuell testet das Gesundheitsamt Bonn Kontaktpersonen der Kategorie 1 am 5-6 Tag der Quarantäne. Eine Verkürzung der Quarantäne ist nicht möglich.

 

Gesundheitsamt Siegburg (Stand 24.12.2020)

  • Sie müssen sich beim Gesundheitsamt Siegburg melden und erhalten für gewöhnlich eine 14 tägige Quarantäne
  • Asmptomatischen Patienten haben in dieser Zeit die Möglichkeit mit der vom Gesundheitsamt erhaltenen Quarantäneverfügung eine Abstrich (PCR) zu erhalten. Ab dem 10. Tag Quarantäne durchgeführt verkürzt ein negatives Ergebnis die Quarantänedauer.
  • Für Patienten unserer Praxis, die Kontakt Kategorie 1 (s. Kriterien) zu einem nachweislich an Corona Erkrankten hatten, können wir für den ÖGD (Gesundheitsamt) Siegburg tätig werden. Hierfür benötigen wir zwingend die Quarantäneverfügung.
  • Bei unklarer Kategoriezugehörigkeit (z.B. > 30 Minuten in einem Klassenzimmer der Größe X mit Y Personen) entscheidet das Gesundheitsamt.

Alle weiteren Maßnahmen erfolgen dann über das Gesundheitsamt.

Die Ausstellung eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist nicht möglich! Sie erhalten eine vergleichbare Bescheinigung vom Gesundheitsamt.

Kontaktpersonen von zur Testung einbestellten Personen, müssen zunächst das Testergebnis abwarten, bevor weitere Maßnahmen vom Gesundheitsamt angeordnet werden.

Wissenswertes und Ansprechpartner

Hier informieren wir Sie über häufig gestellte Fragen und Ansprechpartner.

Hotline über das Bürgertelefon: 7175

Hotline des Gesundheitsamtes: 775351 oder 775352

rechtsrheinig:

  • Siegburg (53721), Notfallpraxis, Ringstraße 49
  • Hennef (53773), Parkplatz XXL-Lutz, Josef-Dietzgen-Str. 2

linksrheinig:

  • Rheinbach (53359), Stadion im Freizeitpark, Münstereifeler Straße (nahe Schwimmbad Monte Mare)

Inkubationszeit: 5-6 Tage

Serielles (asymptomatisches) Intervall: 3-5 Tage

Infektiosität bei moderatem Verlauf: ca. 10 Tage nach Symptombeginn

Häufigsten Symptome: Husten (45%), Fieber >38,5°C (38%), Schnupfen (20%), Gestörter Geruchs- und Geschmackssinn (15%)

Stabilität auf Oberflächen: unklar, bis zu 7 Tagen ggf. auch länger.

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichtskontakt („face-to-face“) ohne MNS oder MNB mit einem Quellfall, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus demselben Haushalt
    • Das Tragen von MNS oder MNB kann Übertragungen im Nahbereich verhindern und somit zu einer Änderung der Kontaktkategorie führen
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Quellfalls, wie z.B. durch Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc.
  • Personen, die infektiösen Aerosolen im Raum ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen ohne adäquate Lüftung). Hier bietet ein MNS/MNB keinen ausreichenden Schutz vor Übertragung
  • Optional (nach Ermessen des Gesundheitsamtes, auch im Hinblick auf die Praktikabilität): Personen mit Aufenthalt mit dem bestätigten COVID-19-Fall in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickende Kontaktsituation (z.B. Schulklassen, gemeinsames Schulessen, Gruppenveranstaltungen) und unabhängig von der individuellen Risikoermittlung

Stand 31.12.20 RKI

Bei folgenden Personengruppen werden schwere Krankheitsverläufe häufiger beobachtet:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 85 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • Männliches Geschlecht
  • Raucher (schwache Evidenz)
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, ohne Rangfolge:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
    • chronische Nieren- und Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)

Mit der Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 15.10.2020 können Antigen-Schnelltests vorbeugend von Pflegeheimen und Rehaeinrichtungen für Patienten/Besucher und Personal eingesetzt werden.

Patienten hoffen durch diesen Test Gewissheit zu haben, ob die Erkrankung durchgemacht wurde.

Zwar werden die Tests besser, aber die Ergebnisse sind leider weiterhin unbefriedigend. Insbesondere bei den Patienten, die in den letzten Monaten leichte bis mittelschwere Erkältungssymptome hatten, gehen wir davon aus, dass bei einem positiven Test nur ca. 50% die Erkrankung durchgemacht haben.
Bei einem negativen Ergebnis gingen wir bislang davon aus, dass dieses 100% sicher ist. Auch hier lernen wir dazu, da in seltenen Fällen auch CoViD-19 Erkrankte keine Antikörper bilden.

Fazit: Der Test ist weiterhin nur als IGeLeistung erhältlich.