Liebe Patienten,
leider war unsere Praxis in den letzten Monaten häufig telefonisch schlecht erreichbar. Hierfür verantwortlich war kein technisches Problem, sondern die enorm hohe Anzahl an telefonischen Anfragen, die standardisierten Abfragen bei grippalen Infekten, die unzähligen Faxe an die Behörden und Apotheken und die gestiegenen Telefonkonsultationen.

Organisatorisch konnten wir unsere Erreichbarkeit durch nachfolgende Maßnahmen verbessern:

  • Arztrückrufe im Rahmen der Telefonsprechstunde erfolgen über eine separate Leitung (daher ist die Rufnummer bei Anrufen unterdrückt)
  • Rezepte und Formularanforderungen durch z.B. Pflegedienste werden nach der Sprechstunde versandt

Was können Sie tun, um unsere Leitung zu entlasten und Erkrankten einen schnellen Kontakt mit unserer Praxis zu ermöglichen?

  • Rezept- oder Formularbestellungen (z.B. Krankengymnastik) außerhalb der Sprechstundenzeiten über unseren Rezeptanrufbeantworter (18411489) bestellen oder per Email
  • Statt eines telefonischen Rückrufs eine Videokonsultation vereinbaren
  • Sich über alle aktuellen Themen zunächst auf unserer Homepage informieren

Außerdem arbeiten wir zukünftig mit Online-Fragebögen und einem Online Check-in. Z.B. verlagern wir, wenn patientenseits möglich, die zeitaufwendige Abfrage bei Erkältungskrankheiten auf einen Online-Fragebogen. 
Alternativ können Sie schon vor Sprechstundenbeginn über unsere Homepage bei akuten Beschwerden einchecken. 

Wie funktionieren die Online-Fragebögen?

Sie erhalten entweder einen personalisierten Link von unserer Praxis oder Sie werden über unsere Homepage zu dem gewünschten Fragebogen weitergeleitet (Online-Check-in). Am Handy, Tablet oder PC/MAC füllen Sie den Fragebogen aus, unterschreiben und senden ihn dann an uns zurück.
Alle Vorgänge sind datenschutzkonform. Nur wir können Ihren Fragebogen in unserer Praxis entschlüsseln!
Nach Sichtung der Bögen, bestellen wir Sie dann nach Dringlichkeit ein. Bei akuten Erkrankungen können Sie mit einem Rückruf bis 10.00h rechnen. Bitte kontrollieren Sie auch Ihren E-Mail-Eingang, da wir zur schnellen Kontaktaufnahme auch gerne diesen Weg wählen.

Seit 2016 bieten wir allen Techniker Krankenkassen Versicherten die Teilnahme am Hausarztvertrag an. Hierbei handelt es sich um eine Alternative zum Abrechnungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Der Hausärzteverband kennt unsere Arbeit und weiß z.B., dass ein großer Teil unserer Arbeit nicht nur im KV-System relevanten Patientenkontakt stattfindet. Er sieht uns als Lotsen, der den Patienten ganzheitlich im Blick behält und schafft hierfür unbürokratische Rahmenbedingungen.
Auch den Versicherten der AOK, Barmer EK, DAK und IKK bieten wir ab sofort die Teilnahme am Hausarztvertag an.
Weitere Vorteile für Sie sind u.a. eine Versorgung im bekannten, über das von Ihrer Kasse vorgegebenen Maß, Gesundheitsuntersuchungen alle 2 Jahre und falls erforderlich Termine außerhalb der regulären Sprechzeiten. Vielleicht nachteilig ist die Verpflichtung, sich zunächst bei uns vorzustellen, bevor Sie einen Facharzt aufsuchen. Hiervon ausgenommen sind natürlich die regelmäßigen Kontrollen bei den Fachkollegen, sowie Besuch bei Primärärzten wie Gynäkologen und Augenärzten. Außerdem müssen Sie im Vertretungsfall zu teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen. 

Wollen auch Sie, dass wir unsere Zeit vornehmlich in Ihre Behandlung und nicht in bürokratische Prozesse investieren? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie dem Hausarztvertrag beitreten würden. Bei Interesse, spreche Sie uns gerne an.


Wie und wann laufen die Coronaimpfungen?

Kurz beantwortet: das wissen wir noch nicht! Viele Faktoren beeinflussen die Beantwortung dieser Frage. Welcher Impfstoff wird wann zugelassen? Wie wirken die Impfstoffe auf einzelne Patientengruppen? Wie läuft die Verteilung der Impfstoffe?
Am Ende muss alles noch in einer Verordnung umgesetzt werden und dies geschah bislang in allen Fällen später, als es Politik und Medien angekündigt hatten.
Bitte sehen Sie von Rückfragen in der Praxis ab! Wir werden Sie rechtzeitig über Newsletter und Homepage informieren.

Schutzmasken

Im Dritten Bevölkerungsschutzgesetz ist vorgesehen, dass Risikopatienten einen Anspruch auf „bestimmte Schutzmasken“ erhalten. 
Die vom Bundesgesundheitsministerium zu verfassende Rechtsverordnung, welche die Abgabe regeln wird, ist noch nicht in Kraft. Sie soll u.a. regeln, wer anspruchsberechtigt ist (vermutlich alle Menschen älter als 60 Jahre und chronisch Kranke), wer die Masken verteilt (vermutlich die Apotheken) und wie kontrolliert wird, wer schon Masken erhalten hat.
Da wir in diesen Prozess nur marginal eingebunden sind, werden wir über die Umsetzung nicht direkt informiert, sondern vermutlich die o.g. Akteure.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit

Ihr Praxisteam