Wissenschaftler der FH Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster haben FFP2-Masken verschiedener Her- steller getestet und empfehlen Privatpersonen zwei Arten der Wiederaufbereitung:

  1. Sieben-Tage-Regel: Nutzer sollen eine FFP2-Maske nur einen Tag lang tragen. Danach sollte die Maske eine Woche lang bei Raumluft „trocknen“ – am besten aufgehängt in einem Raum mit tro- ckener Luft (nicht Küche oder Bad). In dieser Zeit verlieren mögliche Corona-Viren im Maskenstoff weitestgehend ihre Infektiosität und eine Wiederverwendung ist möglich. „Man benötigt also insge- samt sieben FFP2-Masken, um einen täglichen Maskenwechsel vornehmen zu können und einen geschlossenen Maskenkreislauf möglich zu machen“, heißt es von den Forschern.
  2. Backofen-Methode: Ein optimales Viren-Reinigungsergebnis wird auch erzielt, wenn die FFP2-Mas- ke bei genau 80 Grad Celsius und bei eingeschalteter Ober-/Unterhitze 60 Minuten lang im Backofen getrocknet wird, nachdem sie zuvor mindestens einen Tag geruht hat. Wichtig ist, die Temperatur genau im Blick zu haben. Dafür empfiehlt sich ein handelsübliches Backofenthermometer. Diese Methode eignet sich aber nicht für Masken mit Atemventil. Ob die Wirkung auch bei Umluft-/Heiß- luft-Geräten entsteht, haben die Forscher nicht getestet.

Bei beiden Methoden sollte der Trockenzyklus nur fünfmal wiederholt werden. Danach sollte die Maske im Hausmüll entsorgt werden.

Infobroschüre: Wiederverwendung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch